Unsere Carbon Instrumente


Schwarz, stark, glänzend

Das ist Carbon - ein Material, welches vorwiegend im Automobil- und Flugzeugbau verwendet wird.

Allerdings ist die Idee, diesen futuristischen Stoff auch für Musikinstrumente zu verwenden, nicht ganz neu. Carbonbögen haben sich bereits auf dem Markt deutlich etabliert und werden von vielen Streichern wegen ihrer Spannung und hervorragenden Spieleigenschaften - im Vergleich mit gleich teuren Holzbögen - sehr geschätzt.

Warum aber sollte man auch Instrumente daraus herstellen - und vor allem: Wer braucht sie?

Um diese Frage zu beantworten, lohnt es sich, das Material „Kohlefaser“ einmal genau unter die Lupe zu nehmen - dann beantwortet sich diese Frage von selbst.


300 Jahre Stillstand im Geigenbau

Geigenbau ist ein traditionelles Handwerk. So traditionell, dass sich an den wesentlichen Fertigungsprozessen, den verwendeten Materialien und dem Aussehen der Instrumente 300 Jahre lang so gut wie nichts verändert hat - wenn man von der Weiterentwicklung der Saiten absieht.

Sonst ist nicht viel passiert. Die bewährten Modelle von Stradivari und Guarneri werden immer und immer wieder kopiert, nachgebaut, imitiert. Ziel: Möglichst nahe an den „Originalklang“, der als der ideale Geigen- oder Celloklang wahrgenommen wird, heranzureichen.

Aber ist das wirklich so? Gibt es nur „DEN“ idealen Klang? Oder ist die Geige nicht vielmehr ein Instrument, mit dem sich viel mehr veranstalten lässt als „nur“ klassische Musik? Laden Streichinstrumente nicht geradezu zum Experimentieren mit neuen Klängen ein?

Und zuletzt: Ist die strenge Trennung von „akustischer“ und traditioneller Holzgeige oder -cello und Elektrogeige, die auch gerne mal eine andere Form haben darf, so wirklich notwendig und sinnvoll?


Design und Kompatibilität

Wer sich unsere Carboninstrumente unvoreingenommen ansieht, wird dabei alle wichtigen Komponenten des traditionellen Instrumentenbaus wiederfinden: Steg, Stimmstock, Griffbrett, Kinnhalter, Wirbel, Saitenhalter, je nach Instrument auch Kinnhalter oder Stachel.

Was man allerdings NICHT wiederfinden wird, sind Verzierungen wie Ecken und Schnecke.

Das mag auf den ersten Blick ungewohnt erscheinen - aber man gewöhnt sich schnell daran.

Das insgesamt sehr gerundete Design ist Teil eines Konzeptes, das dem Streichinstrument des 21. Jahrhunderts ein neues Gesicht geben soll.

Gleichzeitig sind alle traditionellen Mensuren erhalten - so dass man sich auf dem Carboninstrument sofort „heimisch“ fühlt. Ein regelmäßiger Wechsel zwischen Holz- und Carboninstrument, je nach Anforderung, ist somit überhaupt kein Problem.


Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit

„Huch, ein Regentropfen“ - regelmäßig ein Anlass, schnell sein Holzinstrument einzupacken und die Bühne zu verlassen.

Flugreise mit dem Cello? Aber gerne, kostet lediglich einen zusätzlichen Sitzplatz und somit eine Unmenge Geld.

Konzert in einem Land mit schwierigen klimatischen Bedingungen? Die Sorge um das wertvolle Instrument lässt den Musiker oft nachts nicht schlafen, sondern stündlich nachsehen, ob die Geige vielleicht schon in Einzelteilen im Kasten liegt.

Auch wenn das letzte Beispiel übertrieben scheint - diese diversen Kalamitäten gehören mit einem Carboninstrument der Vergangenheit an. Von -20 bis 50 Grad C, von 0-100% Luftfeuchtigkeit, ob Regen oder extreme Trockenheit, auf sein Carboninstrument kann man sich immer verlassen.


Klang und Ansprache

Wer ein Carboninstrument zum ersten Mal spielt, ist vor allem eines: überrascht.

„Das hätte ich nicht geglaubt“ - der Standardspruch, der allerdings aus einer gewissen und vielleicht auch verständlichen Voreingenommenheit erwächst, dass ein Material, das NICHT Holz ist, eigentlich gar nicht klingen kann.

Es kann durchaus. Und das mit Volumen, Wärme, Brillianz, und Obertonreichtum. Und ausserdem mit einer Ansprache, die auch das Spiel in hohen Lagen leicht und umangestrengt erscheinen läßt.

Das macht richtig Freude und Lust auf mehr - aber man muss sich zunächst einmal grundsätzlich darauf einlassen.

Wir laden Sie dazu ein.


HYBRID - die Lösung für alle Stilrichtungen

Für Klassik und Folk braucht man ein Holzinstrument, für Rock, Jazz, und alle „plugged“-Stilrichtungen noch eine elektrische Variante - so war es bisher.

Wir machen aus zweien eines - und das mit einer Klangqualität, die ihresgleichen sucht. Natürlicher Sound akustisch wie elektrisch - das geht mit einem Carboninstrument wie sonst mit gar nichts.

Kabel rein, anschließen an den Verstärker, und schon können die Massen gerockt werden.

Kabel raus - und die Kammermusik-Session kann beginnen.

Einfacher und besser geht es nicht.


Darf es ein wenig anders sein?

Es gibt tatsächlich Musiker, denen das original-glänzende schwarz zu langweilig ist.

Kein Problem - wir lackieren Ihr individuelles Instrument in allen Farben der RAL-Palette. Oder auch im Wood-Look (=„Orchestra Line“), wenn man mit seinem Carboninstrument vielleicht doch nicht so auffallen möchte.

Auch für Linkshänder haben wir passende Lösungen parat - und das für einen sehr geringen Aufpreis.

Oder Sie sind Cellist und möchten sich bei Bachs 6. Solo-Suite keinen mehr „abbrechen“?

Dann ist das 5 saitige Cello mit hoher E-Saite die ideale Lösung. Natürlich ist auch eine tiefe F-Saite möglich. 5 saitige Versionen gibt es für alle Instrumente.

Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt - wir machen das.


Qualität made in Germany

„mezzo-forte“ -ist das nicht diese Firma mit den Geigen aus China und Taiwan?

Das war früher - jetzt ist mezzo-forte ein Handwerksbetrieb an der Schwelle zur Industrie, der seine Instrumente selbst fertigt und damit sämtliche Qualitätsmerkmale in der eigenen Hand hat. Von Anfang bis Ende made in Germany und gefertigt nach höchsten Qualitätsmaßstäben - das sind Carboninstrumente von „mezzo-forte“ heute. Dabei wird kein einziges Teil aus Fernost mehr verbaut.

Wir garantieren für jedes Instrument mit einer eigenen Serien-Nummer und einem Echtheits- und Garantiezertifikat.